Montag, 11. Dezember 2017
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Stationen meines Lebens

Ich wurde im Februar 1960 in Reutlingen geboren. Ich habe noch einen Bruder, Jürgen. Seit meinem 15. Lebensjahr (mein Vater verstarb im Alter von 55 Jahren völlig unerwartet) war ich Halbwaise, was mein Leben entscheidend geprägt hat.

Nach dem Realschulabschluß an der Eichendorff-Realschule besuchte ich das Technische Gymnasium an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Reutlingen. Dieses beendete ich mit der "Fachgebundenen Hochschulreife"

Anschließend absolvierte ich eine Berufsausbildung zum "PTA" (Physikalisch-technischer Assistent) an der Kerschensteineschule in Stuttgart Feuerbach. In Stuttgart lebte ich einige Jahre. Die Zeit dort genoß ich sehr, vor allem die Möglichkeiten, am kulturellen Leben teilzunehmen und eine Vielzahl interessanter Leute kennenzulernen.

In diesem Zeitraum gab es einige Menschen, welche mir sehr wichtig waren und es auch heute noch sind, obwohl der Kontakt teilweise auch über länge Zeit nicht mehr bestand. Dazu zählen, um nur einige zu nennen, Brigitte und Barbara, Robbi, Gerd, ...
Und es entwickelte sich auch eine große Liebe, nämlich die zur Stadt Paris, welche ich häufig besuchte.

Neben meiner Berufstätigkeit am "Institut für Netzwerk- und Systemtheorie" der Uni Stuttgart entdeckte ich meine Leidenschaft zur Mitarbeit in der Gastronomie. Zunächst engagierte ich mich im Café Merlin, einem damals kleinen, aber feinen Kulturprojekt. Ich begann mich für den Sozialbereich und für Psychologie zu interessieren und entdeckte erstmals mein Talent und meine Leidenschaft für Massage. In der Toskana, bei Ivan Verny, erlernte ich eine Form von "Ganzheitlicher Massage".

Der Beruf als PTA gab mir keine allzu große Erfüllung, und so entschloß ich mich zur Aufnahme des Psychologiestudiums. Ich erhielt einen Studienplatz in Berlin, konnte das Studium dort aber wegen meiner "Fachgebundenen Hochschulreife" nicht antreten. Ich war dadurch auf Baden-Württemberg festgelegt. So verschlug es mich nach Tübingen, an die Eberhard-Karls-Universität.

Ich zog mit meiner damaligen Lebenspartnerin zusammen und lebte viele Jahre in Stetten u.H. auf der Schwäbischen Alb. Im Nachbarort Melchingen befand sich das "Theater Lindenhof", und so war es kein Wunder, daß ich mich neben meinem Studium einige Jahre in der dortigen Theaterkneipe betätigte.

Während meines Halbjahrespraktikums, welches ich am "Samariterstift Grafeneck" absolvierte, lernte ich Dr. Heiner Holzapfel kennen, den dortigen Fachdienstleiter. Dessen privates Steckenpferd war die Entwicklung von Software zum Einsatz beim kognitiven Training in der Rehabilitation von Menschen mit Schäden des ZNS. Da es damals keine geeignete Vertriebsmöglichkeit gab, gründeten wir gemeinsam eine Firma, NEUROsoft. Später schloß ich mich mit zwei weiteren Partner, Falke Schwarz (Klinischer Linguist) und Thomas Grünwald (Softwareentwickler) zusammen. Gemeinsam gewannen wir den Hauptpreis beim "Gründerwettbewerb Multimedia" des BMFT für das damalig bahnbrechende Autorensystem ITS, mit welchem Therapeuten ohne Programmierkenntnisse eigene Programme entwickeln konnten. Meine Tätigkeit für NEUROsoft endete im Jahr 2000.

Ich arbeitete außerdem einige Jahre als Neuropsychologe, im Rahmen des ATN (Ambulantes Therapie Netz) zusammen mit Dr. Heiner Holzapfel und meinen Reutlinger Kollegen DP Joachim Nesper und DP Artur Bille. Standorte des ATN waren Reutlingen, Münsingen und Ulm. An allen drei Orten übte ich diese Tätigkeit aus. Daneben leitete ich zusammen mit einem Partner diverse Fortbildungen in Rothenburg o. T. als freier Mitarbeiter der Fortbildungsdozentur Süd zu den Themen Streßbewältigung, Burnout etc.

Im Jahr 1999, mit Einführung des lange erwarteten Psychotherapeutengesetzes, erhielt ich die Kassenzulassung für meine damalige Teilzeitpraxis in Ulm. Mein zweites Standbein war die Teilzeitstelle als Neuropsychologe in der Geriatrischen Rehaklinik des Samariterstiftes Aalen.

2002 entschloß ich mich dann dazu, nur noch in eigener Praxis tätig zu sein und verlegte meinen Praxissitz nach Heidenheim/Brenz.

2006/2007, nach dem Wiederentdecken meiner Leidenschaft für Massage, absolvierte ich eine Ausbildung als TouchLife Praktiker bei Frank Boaz Leder und Kali Sylvia von Kalckreuth an der TouchLife Schule in Hofheim.

Neben meiner Tätigkeit als Psychotherapeut biete ich gemeinsam mit meiner zweiten Ehefrau, Simone Siegmund, ebenfalls TouchLife Praktikerin, Massagekurse an. Patienten meiner Praxis kann ich aus berufsethischen Gründen nicht massieren, selbst wenn es aus therapeutischen Gründen sinnvoll sein könnte. In diesem Fall kann ich die betreffende Person aber an meine Frau verweisen. Wir haben mit dieser Form der Zusammenarbeit bisher sehr gute Erfahrungen gesammelt.

Ich gehe einen spirituellen Weg, seit einigen Jahren bin ich Schüler für ZEN-Meditation bei Willigis Jäger und halte mich mehrmals im Jahr am Benediktushof Holzkirchen auf, um an ZEN-Sesshins teilzunehmen.
Momentan lerne ich Tai-Chi bei Karl-Heinz Rachota in Aalen.

Seit Mai 2009 betätige ich mich außerdem ehrenamtlich: ich bin 1. Vorsitzender der "Kulturgemeinde Unterkochen e.V."

Ich lebe in zweiter Ehe mit meiner Frau Simone und unseren Kindern René, Angelina und Manuela als Patchwork-Familie in Aalen-Unterkochen. Zu unserer Familie gehören noch unsere Hovawarth-Hündin "Inka" sowie unsere Katz "Lilli".
Aus meiner ersten Ehe stammt meine Tochter Lisa. Ursprünglich lebte sie in Stetten u.H., dann viele Jahre zusammen mit ihrer Mutter Wertheim/Main, wo diese Herbergsmutter der Jugendherberge war. Inzwischen sind beide wieder nach Stetten zurückgekehrt.

Weitere Interessen:

- Spiritualität
- Körperarbeit
- Alternative Heilweisen
- (Lange) Spaziergänge mit Inka
- Fotografie
Fotos von Karlheinz Siegmund in der fotocommunity
- Reisen (vor allem ans Meer)
- Motorrad fahren
- Homepagegestaltung (aktuell mit Joomla!)
- handwerkliche Tätigkeiten